1. Inhaltliche Grundlagen
Das Coolness-Training® richtet sich in erster Linie an Schulen und Jugendhäuser mit einem Gewaltpotential, in denen Lehrer und Schulsozialarbeiter nicht mehr immer angemessen reagieren können oder mit herkömmlichen Methoden an ihre Grenzen stoßen.
Es dient der Prävention von Gewalt, aber auch der Gewaltbearbeitung an Schulen und Jugendhäusern.
Spezielle Coolnesstrainings- Angebote für Grundschulen auch ohne Gewaltproblematik können den Kindern insbesondere den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule erleichtern und unnötig problematischen Entwicklungen vorbeugen.
In den unteren Klassen der Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien können spezielle Programme den Kindern helfen, ihre Rolle in der Klasse zu erkennen und zu gestalten, mit Provokationen umzugehen und Hilfe holen von petzen zu unterscheiden. Hier geht es um Weichenstellung.
2. Zielgruppe
Mit dem Coolness-Training® sollen primär gewaltbereite Jugendliche angesprochen werden, deren potentielle und tatsächliche Opfer, sowie die scheinbar unbeteiligten Beobachter.
3. Inhalte / Themen
Im Coolness-Training® lernen Kinder und Jugendliche, in schwierigen Situationen hinzuschauen. Sie üben die friedliche Einmischung.
4. Methoden
Neben der konfrontativen Pädagogik mit ihrem Ansatz „Akzeptanz + Konfrontation = soziale Entwicklung“ kommen im Coolness-Training® breit gefächert verschiedene Methoden der sozialen Arbeit insbesondere konfrontativer Pädagogik zum Tragen. In Grundschulen nutzen wir überwiegend spielerische Ansätze und Methoden.
5. Ziele
Das Hauptziel des Coolness–Trainings® ist die Entwicklung einer Einrichtungsethik, die von Akzeptanz und Friedfertigkeit geprägt ist.
6. Varianten
Das Coolness-Training® kann als Projektwoche zur Gewaltprävention und Gewaltbearbeitung durchgeführt werden, wie auch als Langzeit–Training, als Maßnahme zur Gewaltbearbeitung oder Gewaltvermeidung.
Stratmann, Matthias
Terodde, Benedikt


