Die Projektgruppe der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen (HAN), die das Ampel- Haus- Konzept evaluiert und das Team wissenschaftlich begleitet hat, schloss ihre Arbeit nun mit einem 105 Seiten starken Evaluationskatalog ab. "Wir freuen uns sehr", sagt der pädagogische Leiter der jusina und Leiter des Ampel- Hauses Michael Steverding, "dass Qualität und Wirksamkeit unseres 3- Stufen Konzeptes nicht nur wissenschaftlich bestätigt werden konnten, sondern wir sind auch dankbar, dass wir zusätzlich auch Selbstevaluationsmethoden und neue Möglichkeiten videobegleiteter Kommunikation an die Hand bekommen haben".
Das zeitgemäße Konzept, welches die Notschlafstelle sowohl als Vorbereitungsstufe als auch als einschneidende Sanktionierungsmöglichkeit beinhaltet, ermöglicht es den Jugendlichen dank sehr klarer Strukturen und Regeln, verhältnismäßig schnell, gemeinsam und in familiärer Atmosphäre Sozialisation zu erwerben. Die Selbstevaluationsmethoden und letztlich auch die Videobegleitung sind weitere wichtige Bausteine auf diesem Weg. Ob die Jugendlichen dieses Angebot für sich nutzen wollen, müssen sie letztlich selbst entscheiden. "Wir danken der Projektgruppe der HAN für ihren engagierten Einsatz und das tolle Ergebnis", sagt Steverding.


