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jusina Mitarbeiterin geht für ein Jahr nach Afrika - Arbeitgeber gibt Finanzspritze und sichert den Arbeitsplatz

Schule in MakukuuluBocholt. Mit 300 Euro unterstützt der Verein Jugendhilfe und soziale Integration (jusina e.V.) die Partnerschaftsinitiative der Pfarrgemeinde St. Georg Heiden mit Uganda. Das Geld überbringt die jusina Mitarbeiterin Marion Büger persönlich. Vor einiger Zeit entschied sich die Sozialpädagogin, ein Jahr in Uganda (Afrika) zu verbringen, um dort aktiv Entwicklungshilfe zu leisten.
Entstanden ist die Idee schon vor längerer Zeit: „Ende 2007 reifte in mir der Gedanke eine Zeit im Ausland zu verbringen. Ich habe mich dann erkundigt, was man für welche Organisationen machen kann und eine Bekannte erzählte mir vom Eine-Welt-Ausschuss der Pfarrgemeinde St. Georg Heiden. In mehreren Gesprächen mit der Partnerschafts-Initiative wurde dann beschlossen, dass ich im Rahmen eines neuen Programmes des Bundesministeriums für Entwicklung als freiwillige Friedensdienstleisterin für ein Jahr nach Makukuulu in Uganda gehen kann.“ Doch bevor es los ging, gab es noch viel zu bedenken. Zum Beispiel kam bei Büger die Angst auf: „Verliere ich vielleicht meinem festen Job, wenn ich für ein Jahr ins Ausland gehe?“. Diese Angst wurde ihr aber schnell genommen: „Wir haben Marion für ein Jahr beurlaubt. Wenn jemand sich so einbringt, dann muss man das als Arbeitgeber doch belohnen. Zudem werden wir nach ihrer Zeit in Uganda sicherlich von ihren dort gesammelten persönlichen Erfahrungen und der damit verbundenen Weiterentwicklung profitieren“, meint Berthold Klein-Schmeink, Vereinvorsitzender der jusina. Neben der Klärung der beruflichen Zukunft gab es natürlich noch lauter andere Dinge zu erledigen… Berthold Klein-Schmeink übergibt Scheck an Marion Büger.Ein Visum musste beantragt, Impfungen gemacht werden und ein zehntägiges Vorbereitungsseminar absolviert werden. Außerdem wurde Büger in langen Gesprächen und mit Unterstützung von Reinhild Terliesner vom Eine-Welt-Ausschuss der Pfarrgemeinde St. Georg Heiden auf ihren Einsatz vorbereitet. „Unsere Gemeinde betreibt schon seit 40 Jahren aktiv Entwicklungshilfe in Uganda. Da haben wir natürlich schon einiges an Erfahrungen gesammelt und konnten Marion gezielt auf ihre Aufgaben vorbereiten“, so Terliesner. Während ihres Aufenthalts wird sich Büger um die Förderung von Frauenarbeit kümmern sowie Jugendliche beim Finden von Zukunftsperspektiven unterstützen: „Da ich mich hier bei der jusina unter anderem auch um obdachlose Frauen in unserer Wohngruppe kümmere und gemeinsam mit ihnen Zukunftsperspektiven erarbeite, ist meine Tätigkeit ein Stück weit ähnlich, wobei die Umstände in Uganda natürlich ganz andere sind“, sagt die 28-Jährige. Dennoch schreckt sie das nicht ab, und sie ist gewillt, sich voll und ganz auf das Abenteuer „Entwicklungshilfe“ einzulassen. Anfang Oktober geht der Flieger nach Afrika und mit im Gepäck befindet sich auch eine Finanzspritze in Form eines 300 Euro-Schecks: „Ich habe mich riesig gefreut, als meine Kollegen mir sagten, dass sie das Geld, das wir beim AOK-Firmenlauf gewonnen haben, für die Partnerschafts-Initiative spenden wollen. Das Beste war, dass der Verein das Ganze dann noch verdoppelt hat - mit 300 Euro kann man in Uganda schon einiges bewirken“, ist sich die Sozialpädagogin sicher.
Weitere Infos zur Partnerschafts-Initiative Heiden Makukuulu (Uganda) und dem Projekt „Freiwilliger Friedensdienst“ des Bundesministeriums für Entwicklung erteilt Reinhild Terliesner von der Pfarrgemeinde Heiden unter 0 28 67 / 14 47.

Pressekontakt: Nina Leist, Tel: 0 28 71 / 2 17 65 – 288, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.